Forcierung neuer Tourismusangebote: Reiseführer für WohnmobilistInnen

Das Südburgenland ist mit seiner aufglockerten Siedlungsstruktur, der leichten Erreichbarkeit und den vielfältigen Frendenverkehrsangeboten prädistiniert für Wohnmobilurlaube.


Mit den WohnmobiltouristInnen erschließen sich dem Südburgenland situierte Qualitätsgäste, ohne dass vor Ort erhebliche Mittel in den Ausbau von Fredenzimmern inv estiert werden müssen. Da ein hoher Anteil Wohnmobil-UrlauberInnen im Pensionsalter sind, ist die Wohnmobilsaison nicht an die Hauptreisezeiten gebunden und verbessert so die Auslastung über das Jahr.

Gegenstand des Projektes ist die Recherche bestehender und die Unterstützung neuer  Angebote sowie die Erstellung eines Reiseführers für WohnmobilurlauberInnen im Südburgenland mit besonderem Schwerpunkt auf Stellplätze bei landwirtschaftlichen Betrieben. Das geltende Campingplatzgesetz erlaubt LandwirtInnen die vorübergehende Unterbringung von Campinggästen ohne umfängreiche Investionenen in Fremdenzimmer. Die zusätzlichen Gäste erleichtern den Ab-Hof-Verkauf landwirtschaftlicher Produkte ohne Zwischenhandel.

Das Projekt erschließt zusätzliche Tourismuspotentiale ohne in Konkurrenz zu bestehenden Strukturen zu treten. Die Vermarktungschancen von bäuerlichen Kleinbetrieben verbessern sich, da die KundInnen ins Haus kommen. Die Investitionsanforderungen sind gering.

Das Südburgenland empfiehlt sich aufgrund folgender Faktoren für Wohnmobiltourismus:

  • Leichte Anreise über Autobahnen;
  • Intakte Natur und die Möglichkeit, sich dort zu bewegen;
  • Interaktion mit der Bevölkerung, bei einem Teil der Zielgruppe ohne Sprachbarriere;
  • Sightseeing mit entsprechenden Parkmöglichkeiten;
  • Gute Sicherheitslage;
  • Kulinarik;
  • Wellnessangebot; Freizeitangebote wie Radfahren und Wandern, Kanufahren, Workshops;
  • Kulturelle Angebote (Festspiele, Festivals, Ausstellungen); Nähe zu anderen Kulturräumen, interessante Städte.

Umsetzungsstand: Das Projekt wird zurzeit realisiert. Die Erscheinung des Reiseführers ist für 2017 geplant.