Interkommunale Beschäftigung: Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft

Ziel ist die Erarbeitung von Grundlagen und strukturellen Rahmenbedingungen zur Gründung einer „Interkommunalen Beschäftigungsgesellschaft“ um in einer definierten Region des Südburgenlandes die Schaffung von Arbeitsplätzen anzuregen und damit gleichzeitig verschiedene Dienstleistungen für die beteiligten Gemeinden und  ihre BewohnerInnen anzubieten.


Diese Organisation soll sich als Arbeitskräftepool verstehen, der thematisch vor allem zwei Bereich umfassen könnte:

  • Dienstleistungen für Gemeinden und gemeindenahe Einrichtungen (z.B. Instandhaltungsarbeiten, Betreuung von Gemeindeeinrichtungen, orts- und Landschaftspflege etc.);
  • Dienstleistungen für BewohnerInnen (z.B. Versorgung von Pendler-Wohnsitzen, private Hausbetreuungsarbeiten, Fahrtendienste, Winterdienst etc.).

Durch den interkommunalen Ansatz soll der Kleinheit der Gemeinden Rechnung getragen werden. Im Rahmen der zu etablierenden Organisation sollen insbesondere Zielgruppen integriert werden, deren Eingliederung am Arbeitsmarkt ohne Unterstützung nur schwer möglich ist, wie z.B. 50Plus, Jugendliche und junge Erwachsene ohne Ausbildung, mit Migrationshintergrund NEETs).
Im Rahmen der Vorbereitungsphase werden zunächst ähnliche Projekte außerhalb des Burgenlandes recherchiert, Gespräche mit Gemeinden und anderen regionalen Kooperationspartnern geführt um das Interesse und die Realisierungschancen auszuloten und ein Konzept für die Umsetzung erstellt.

Umsetzungsstand: Das Projekt wird zurzeit konkretisiert, die Umsetzungsmöglichkeiten werden geprüft.