RegioLab: Kooperationsnetzwerk Wirtschaft & Schule im Südburgenland

Hochqualifizierte Jugendliche finden schwer Arbeit im Südburgenland und wandern in Zentren wie Graz und Wien ab. Der Anstieg der MaturantInnen-Quote bringt ein weiteres Anwachsen dieses Brain Drains, weil damit viele Jugendliche bereits zu Ausbildungszwecken wegziehen und ohne nachhaltige Bindung an die Region nicht mehr zurückkommen. Frauen stellen einen hohen Anteil, da sie nach ihrer Matura eine höhere Ausbildung anstreben.


Ziel ist es, ein Format zu entwickeln, um dem vorherrschenden Brain-Drain gezielt entgegenzuwirken und dadurch das Südburgenland sozial und wirtschaftlich in seiner Entwicklung zu unterstützen.

Zur Zielerreichung soll ein langfristiges Kooperationsnetzwerk von Wirtschaftstreibenden und Schulen (primär AHS) eingerichtet werden, um Rahmenbedingungen zu entwickeln, die Jugendlichen berufliche Perspektiven in der eigenen Region eröffnen. Zudem wird die Bindung bei Jugendlichen die zu Ausbildungszwecken abwandern nicht gekappt. Vielmehr wird durch das Kooperationsnetzwerk eine Kommunikationsplattform geschaffen, in der Abgewanderte StudentInnen und zukünftige AkademikerInnen ihre Ideen einbringen können und damit regionale Wirtschaftsräume beleben können.

Durch das Projekt bleiben Jugendliche für die Region erreichbar und es werden Partizipationsmöglichkeiten geschaffen.

Konkrete Zielsetzungen:

  • Anwerben von regionalen Unternehmen als Projektpartner (u.a. ist der Leitbetrieb Lenzing bereits angeworben),
  • Projektkonkretisierung mit den bereits angeworbenen Schulpartnern,
  • Finden oder Gründen eines glaubwürdigen Projektträgers,
  • Vorbereiten und Durchführen einer Bedarfsanalyse und von Befragungen bei teilnehmenden SchülerInnen und Betrieben.
  • Planung der Finanzierung und Vorfinanzierung für das Folgeprojekt angeworbenen Schulpartnern

Da es aktuell kein ALUMNI Netzwerk, keine flächendeckende Wirtschaft & Schule Kooperation auf AHS Niveau und zu wenig praxis- und regionsorientierte Berufsinformationsmöglichkeiten in Matura-Schulen gibt, stellt das Projekt zum einen eine soziale Innovation in der Region dar.

Umsetzungsstand: Das Projekt wird zurzeit konkretisiert, die Umsetzungsmöglichkeiten werden geprüft.