Ackerbau im Burgenland

Das Burgenland besitzt etwa 12% der österreichischen Ackerflächen und ist mit rund 158.000 ha nach Niederösterreich und Oberösterreich das Bundesland mit der drittgrößten Ackerfläche.


Weizen, Mais, Soja, Raps, Sonnenblumen und Zuckerrüben sind dabei die wichtigsten Arten, die der Kulturlandschaft des Burgenlands ihr typisches Aussehen geben. Ein vielseitiger Reigen der im Laufe des Jahres seine Gestalt verändert und die kleine aber feine Struktur unserer Ackerbaubetriebe unterstreicht. Es ist genau diese Kulturlandschaft, die von Menschenhand über Jahrhunderte sorgsam gepflegt und von Generation zu Generation weiter gegeben, das Burgenland attraktiv für Touristen macht und sie unsere Heimat besuchen lässt.

Auf rund 11% der Ackerfläche des Burgenlands wird Feldfutterbau betrieben. Gemeinsam mit den Wiesen und Weiden bilden sie die Basis für einen Großteil der heimischen Tierhaltung: Rinder, Schweine, Hühner, Puten, Gänse sowie Schafe und Ziegen.
Traditionell besitzt im Burgenland der Brotgetreideanbau mit 51.000 ha und damit rund einem Drittel der gesamten Ackerfläche die größte Bedeutung. Danach folgen das Futtergetreide mit 38.500 ha und die Ölfrüchte mit 32.100 ha.